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Wenn du diesen Punkt hier liest, nehmen wir an, dass du noch ein Neuling im BDSM bist beziehungweise noch nicht genau weist, ob es überhaupt was für dich ist. Daher wollen wir euch einige Vorschläge und weiterführende Links geben, wie ihr lernt mit euch und euren Neigungen umzugehen.

Versucht euch intensiver mit euren Gedanken und Gefühlen zum Thema BDSM zu beschäftigen. Wie kamt ihr dazu, was hat euer Interesse geweckt und wie intensiv sind eure Gefühle dabei. Ihr solltet euch klar werden, ob ihr das Ganze nur interessant findet, als eine sexuelle Spielart, die euch aber nicht interessiert oder eigenen Neigungen entspricht. Dafür solltet ihr euch Informationen besorgen. Es gibt eine große Bandbreite an Wegen dies zu tun. Da wären Bücher (vor allem autobiographische wären interessant), Filme (beobachtet eure Reaktionen darauf), geht auf Stammtische oder in Chaträume (gebt hier nur acht auf mögliche Fakes). Zudem gibt es unzählige Websiten, die sich der Aufklärung über BDSM verschrieben haben.
Ihr könnt in jedem Fall sicher sein, dass eure Neigungen nicht abartig sind. Sich ihnen zu stellen erfordert jedoch viel Kraft und Stärke. Doch wenn ihr die findet, kann es ein wunderbares Gefühl sein, endlich all seine Sehnsüchte auszuleben.
Kommt ihr überhaupt nicht mit euch klar, wäre vielleicht der Besuch eines Psychologen gut, reden hilft in jedem Fall.
Solltet ihr euch nun sicher sein, was eure Neigungen angeht, empfiehlt es sich erste Erfahrungen zu sammeln. Ihr könnt Partner sehr gut übers Internet finden, doch lasst euch unbedingt covern (absichern durch Dritte). Der Gesundheit zu liebe und auch um seine Neigungen wirklich gut ausleben zu können, ist es am besten schnell einen festen Partner zu finden. Welche Art von Beziehung (Spiel, 24/7..)spielt dabei keine Rolle, nur ist es gut dem Partner richtig vertauen zu können. Vor allem, wenn man neue Sachen ausprobieren will.

Der nächste Schritt, aber nicht zwingend notwendig, wäre ein Outing vor Freunden und Familie. Dieser Schritt sollte gut überlegt werden. Versucht genau zu erahnen, wie eure Familie und Freunde dazu stehen könnten, es besteht durchaus die Möglichkeit, dass sich einige danach von euch abwenden. Sie werden euch nicht verstehen können und wollen es vielleicht auch nicht. Doch wenn ihr beschließt BDSM zu einem festen Teil eures Leben zu machen, lässt es sich irgendwann nicht vermeiden. Bei einem Outing können euch die Seiten von SMJG oder der SM-Beratung weitere Tipps geben...

Die Selbstabrichtung ist für zu Hause gedacht. Ihr könnt sie sowohl machen, wenn ihr schon einen Herrn habt oder um euch einfach selbst an einige Praktiken ranzuführen..
Dehnung (vaginal/anal)
Wie ihr euch denken könnt, ist für das Fisten eine gute Vordehnung nötig. Eine ganze Faust passt nicht von jetzt auf gleich in euch rein. Dies könnt ihr aber gut trainieren. Besorgt euch Plugs in verschiedenen Größen (4cm,6cm, 8cm...)und tragt sie täglich eine zeitlang. Fangt mit den Kleinsten an und wenn der nicht mehr drin bleiben will nehmt die nächste Größe. Steigert euch langsam, nicht übertreiben und gleich den Größten einführen wollen. So wird eure Vagina gut gedehnt und auf das Fisten vorbereitet. Später könnt ihr auch mal versuchen, eure eigene Hand einzuführen. Wenn das klappt seit ihr schon auf einem guten Weg.
Diese Übungen könnt ihr auch auf euren After anwenden. So seid ihr nicht nur auf ein anales Fisten gut vorbereitet , sondern auch für Analsex. Doch geht hier sehr behutsam vor, der Muskel soll schließlich nicht reißen oder ihr euch andere Verletzungen zufügen.
NS
Die meisten Doms mögen es, wenn ihre Sklavinnen NS schlucken. Hier gibt es ein paar Wege der Vorbereitung. Am besten geht ihr erstmal schrittweise vor. Gleich zu schlucken wäre wohl zu viel erwartet. Am besten pinkelt ihr erstmal ein paar Tage in ein Glas, so gewöhnt ihr euch an den Umgang mit NS. Danach versucht mal einen Finger in das Glas zu stecken und abzulecken. Wie lange ihr dabei bleibt ist eure Entscheidung, doch sollte es irgendwann darauf hinauslaufen, dass ihr einen ganzen Schluck trinkt. Danach wäre das Ziel ein ganzes Glas auszutrinken. Macht das öfter und gewöhnt euch an den Geschmack. Am besten ist es danach die Zähne zu putzen, kaut Kaugummi oder was anderes, dann vergeht der Geschmack schnell wieder. Wenn ihr euer eigenes NS trinken könnt, ist es nicht mehr so schwer, dass eures Doms aufzunehmen.
Klammern und Co.
Des weiteren könnt ihr euch an einige schmerzhaftere Sachen alleine ran wagen. Ihr könntet euch Wäscheklammern besorgen und sie einfach mal an verschiedene Stellen eures Körpers anbringen (Brustwarzen, innere- äußere Schamlippen, Bauch, Schenkel...). Überlegt euch Dinge, die man dann damit anstellen könnte, zum Beispiel sie mit einer Gerte abschlagen, abziehen, daran ziehen, Gewichte dran hängen, euch dabei selbst befriedigen. Seid kreativ, es gibt unzählige Möglichkeiten.
Da schon die Gerte erwähnt wurde, besorgt euch ruhig ein paar Schlagutensilien für zu Hause. Ein Rohrstock oder eine Gerte sind günstig zu besorgen. Verabreicht euch mal selber Schläge an verschiedenen Stellen. Prüft wie fest ihr zum Beispiel zuschlagen müsst, damit Striemen sichtbar sind. Ermittelt eure Schmerzgrenze, wie weit könnt ihr die Schläge aushalten. Mit ein bißchen Phantasie kombiniert ihr es auch mit anderen Praktiken.
Eine ungefähre Ahnung davon, wie sich Nadeln anfühlen können, erreicht ihr mit Reißzwecken. Kauft euch ein paar und setzt euch drauf. Doch von richtigen Nadeln ist abzuraten, sofern ihr keine medizinische Ausbildung genossen habt.
Maso-Neigung
Solltet ihr eine stark ausgeprägte maso- Neigung haben, wäre es gut sich immer mal wieder mit neuen Praktiken zu befassen. So könnt ihr euch Inspirationen besorgen, was euch alles so anmachen würde. Lest Bücher, schaut Filme, redet mit anderen Frauen/Männern die ebenfalls devot sind. So erweitert ihr euren Horizont.
Gut wäre es, wenn ihr euch eine Liste anlegt, in der ihr alle Praktiken rein schreibt, dieeuch interessieren. Ergänzt sie immer mal wieder. Habt ihr einen festen Partner so probiert alles mit ihm aus und schreibt zu jedem Punkt, inwiefern euch diese Praktik gefallen hat. Solltet ihr sie absolut schrecklich gefunden haben, so streicht sie wieder raus.
Dies wäre auch ohne Partner zu empfehlen. Solltet ihr dann jemanden kennen lernen, könnt ihr ihm gleich ein paar konkrete Vorschläge zu euren Vorlieben machen. Kein unnötiges experimentieren ist dann nötig.
Seid ihr mehr devot veranlagt, wäre es um so wichtiger sich regelmäßig nach allem zu informieren und es zu bewerten. Schließlich wollt ihr nicht, dass jemand Praktiken an euch ausführt, die euch nicht antörnen. Für eine devot veranlagte eignen sich bei weitem nicht alle Praktiken.
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